Hamburger Opernarchiv

REICHHALTIGE TRADITIONEN ERLEBEN

Aktuelle Veranstaltung: VOX FEMINA – SCHMACHTEN SCHMETTERN STERBEN (2G+)

Schweren Herzens müssen wir aufgrund eines Coronafalls im künstlerischen Team die performative Musiktheaterinstallation VOX FEMINA - SCHMACHTEN SCHMETTERN STERBEN absagen. Alle Vorstellungen entfallen ersatzlos.

Termine:

25.03.2022 | 20:00 Uhr 

26.03.2022 | 19:00 Uhr

26.03.2022 | 21:00 Uhr

Ort: Kraftwerk Bille (Bullerdeich 14a, 20537 Hamburg)

Preis: Eintritt frei | zur Ticketreservierung

„Liebe Freund*innen und Förder*innen des Hamburger Opernarchivs, Ende März ist es endlich soweit – das Hamburger Opernarchiv öffnet erneut seine Türen! Bei Sekt und Live-Musik präsentiert das hauseigene Forschungsprojekt VOX FEMINA erste Ergebnisse und kostbare Sammlungsobjekte. Tauchen Sie ein in die Welt der Stars, des Glamours und der großen Diven! Lassen Sie sich verzaubern von den schönsten Melodien der Opernliteratur für Frauen. Schwelgen wir gemeinsam in Erinnerungen an die größten Primadonnen der Musikgeschichte.“

In der performativen Musiktheaterinstallation VOX FEMINA – SCHMACHTEN SCHMETTERN STERBEN widmet sich das künstlerische Team Boeckh/Krebs/Marstal/Neubert der weiblichen Gesangsstimme. Als Archivar*innen des fiktiven Hamburger Opernarchivs befassen sie sich mit weiblich gelesenen Opernfiguren und reflektieren die gesellschaftliche Position von singenden Frauen. Ist die Idee der alles überstrahlenden Primadonna noch zeitgemäß? Welche Konzepte verbergen sich hinter dem Begriff der Diva? Was sagt der Mythos Operndiva über die Rolle von Frauen in Musikbetrieb und Gesellschaft aus?

Gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Gleichstellung der HfMT Hamburg.

Das Hamburger Opernarchiv hat sich seit 100 Jahren der Dokumentation, Sammlung und Konservierung der reichhaltigen Hamburger Operngeschichte verschrieben.

Gegründet 1921 von einer Gruppe kulturbegeisterter Hamburger*innen bildet das Opernarchiv einen wichtigen Baustein in der Dokumentation Hamburger, aber auch interationaler Operngeschichte. Die Sammlung setzt sich zusammen aus verschiedenen vor allem schriftlichen Zeugnissen (Partituren, Manuskripte, Programmhefte, Abendzettel, Briefe, Kritiken, Verträge, Autogrammkarten und vielem mehr), Bildzeugnissen (Fotografien, Stiche, Drucke und Gemälde), sowie einer kleinen Auswahl an Objekten (Bühnen(bild)modelle, Kostüme, Requisiten, Hinterlassenschaften großer Künstler*innen, etc.) aus den verschiedensten Phasen seit der Gründung der bürgerlichen Oper Hamburgs im Jahre 1678.